Digitale Welten

Digitale Welten - Das Jugendmedienkunstfestival in Frankfurt

Wie funktionieren das Netz und meine technischen Gadgets eigentlich wirklich? Wie können wir unsere Medien selbstbestimmt nutzen und die digitale Welt selbst mitgestalten?

Bei Digitale Welten arbeitetest du gemeinsam mit Expert/innen aus den Bereichen Technologie, Design und den digitalen Künsten. Du experimentierst mit Technik und programmierst Installationen, Games oder Apps. Im Team entwickelst du eigene Projekte und erfindest neue Ideen für die digitale Welt. Die Ergebnisse präsentierst du gemeinsam in der Digitale-Welten-Medienkunst-Ausstellung.

Durch das gemeinsame kreative, kritische und künstlerische Arbeiten mit der Technologie erfährst du deine eigene Wirkmacht auf eine technologische Lebenswelt! Du bist aktive/r Teilnehmer/in der digitalen Welt und wirst mit deinen wichtigen Perspektiven zu eine/r/m kritischen Gestalter/in eines globalen Diskurses!

Programmierung • Elektronik & Tinkering • interaktive Installationen • Game Design • Künstliche Intelligenz

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Digitale Welten 2019

Seit 2017 veranstalten wir die Digitalen Welten (s.u.) und auch dieses Jahr planen wir wieder ein Festival in Frankfurt – diesmal in den Herbstferien. Im Programm sind mehrere 1-Tagesworkshops und Intensiv-Workshops, die in einer gemeinsamen Ausstellung münden.

Du hast die Wahl zwischen mehreren Workshops zu unterschiedlichen Themen – alle mit Technik, alle kreativ und alle mit der gleichen Frage im Kopf: Wie können wir die digitale Welt kreativ und kritisch mitgestalten?

Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse notwendig. Das Projekt ist spannend für alle, die schon programmieren oder einfach nur neugierig sind.

Für alle von 12–15 Jahren (nach Absprache bis 18 Jahre). Die Teilnehmer/innenzahl ist begrenzt.

Details werden im Sommer 2019 veröffentlicht. Mehr Infos findest du unter: www.digitale-welten-frankfurt.org

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Digitale Welten 2018

Das Jugendmedienkunstfestival

Am Smartphone hängen und zocken war gestern. Mit Games, Apps und Technik kannst du viel mehr als das: die digitale Gesellschaft gestalten!

Du fragst dich, wie das funktionieren soll? Die Antwort kannst du gemeinsam mit Medienkünstler*innen finden. Nimm die Sache selbst in die Hand und lass dich dabei von kreativen Profis unterstützen. Mach mit bei den Digitale Welten Workshops vom 10.-11. November 2018!

Game Design – Elektronik & Tinkering – interaktive Installationen

Du hast die Wahl zwischen drei Workshops zu unterschiedlichen Themen – alle mit Technik, alle kreativ und alle mit der gleichen Frage im Kopf: Wie können wir die digitale Welt so verändern, dass alle die gleichen Chancen und Rechte haben? Unser Thema dieses Jahr: digitale Menschenrechte. Die Ergebnisse werden in eurer eigenen Ausstellung präsentiert!

 

1# Interaktive Installation & Creative Coding

Workshopleiterin: Rosi Grillmair

Jede/r kann programmieren: In diesem Workshop schreibt ihr euren eigenen Code – aber nicht nur das! Gemeinsam mit der Künstlerin Rosi Grillmair baut ihr interaktive Installationen mit der Software vvvv. Interaktiv heißt, dass der Computer auf das, was ihr tut, reagiert. Malt mit euren Händen wie mit einem Pinsel auf einer digitalen Leinwand, lasst eure digitalen Avatare tanzen oder vor herabfallenden Blöcken ausweichen. Möglich wird das durch Kameras oder der Kinect, die ihr schon vom Zocken kennt.

 

2# Elektronik & Tinkering

Workshopleiter/innen: Kati Hyyppä & Niklas Roy

Die Zukunft unserer Gesellschaft planen eigentlich Politiker*innen und Co. und Jugendliche werden – trotz Social Media – zu selten gehört. Dabei seid ihr die wichtigen Denker*innen für Morgen. Welche Wünsche habt ihr für die analog-digitale Welt? Sollte Youtubing ein Schulfach sein? Oder brauchen wir andere Maßnahmen, um Umwelt- oder Menschenrechtsfragen anzugehen, damit sich wirklich etwas ändert? Gemeinsam bauen wir ZukunftsDIYramen – Modelle der Zukunft – aus LEDs, Motoren und Soundtracks unserer Messages an die Welt!

 

3# Creative Gaming & Game Design

Workshopleiter: Andreas Hedrich & Thilo Lübker (Creative Gaming e.V.)

Charakterdesign und Gamesteuerung. In diesem Workshop gibt es einen praktischen Einblick in freie Software wie Scratch, mit der ihr auch ohne Programmierkenntnisse loslegen könnt, und ihr benutzt MakeyMakey, mit dem ihr selber eine Gamesteuerung bauen könnt. Wie wäre es z. B. mit einem Bananenklavier, einer Computertastatur aus Knete oder einem Spiel, das von zwei Menschen via High 5 gesteuert werden kann? Dabei entscheidet ihr selbst, welche Geschichten ihr mit euren selbst entwickelten Games erzählt und wer darin mitspielt.

Die Satelliten-Workshops

In mehreren Jugendhäusern in Frankfurt finden in den Herbstferien 2018 außerdem Digitale Welten Kurz-Workshops statt.

Let’s build Robots!

Workshopleiter/innen: Carolin Liebl und Nikolas Schmid-Pfähler (Medienkünstler*innen)

Wie baut man eigentlich Roboter? Carolin und Nikolas zeigen Euch wie’s geht. Zusammen baut ihr eine ganze Herde “Line-Follower-Robots”, die in Eurem selbstgestalteten Parkour Linien folgen. Dazu lötet ihr die nötigen Bauteile an – wie Lichtsensoren als Augen, oder das Gehirn – natürlich einen Microchip – oder Motor-Beine. Dann designt ihr nur noch Eure Roboter-Welt und los geht‘s!

Pocket Stories

Workshopleiter: Sebastian Pataki (Designer)

Wenn man ein Youtube- oder Instagram-Video sieht und sich fragt „Wie haben die das gemacht? Warum bewegen sich da Dinge von alleine?“ ist die Antwort häufig: Stop-Motion. Ihr braucht keine aufwändige Technik, denn mit eurem Smartphone und Gratis-Apps habt ihr zwei gute Werkzeuge in der Hosentasche! Gemeinsam erforscht ihr die Funktionen des Smartphones als Gestaltungs- und Animations-Tool, beschäftigt euch mit digitalem Storytelling und erfahrt mehr über eine Technik, mit der ihr noch viel länger experimentieren könnt.

Die Fachgespräche

Im Rahmen der Fortbildungsreihe wurden insgesamt drei Fachgespräche für pädagogische Fachkräfte veranstaltet. Gemeinsam wurde mit den Kolleg/innen aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wurde diskutiert, ausprobiert und gemeinsam am Konzept gearbeitet.

Fachgespräch 1: Digitale Medienbildung zwischen Kunst und Technologie / Das DIGITALE WELTEN Konzept

Fachgespräch 2: NEUE MEDIEN - NEUE STORIES. Mit Netz, Apps und Games neue Narrative entwickeln und Gesellschaft kritisch verhandeln.

Fachgespräch 3: TECHNOLOGIEN HACKEN UND DIGITALE WELTEN ERFINDEN. Kreative Umnutzung und kritisches Programmieren

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Digitale Welten 2017

Das Jugendmedienkunstfestival

Unser Alltag und unsere Gedanken bewegen sich heute zwischen “analogem” Freundeskreis, Social Media und irgendwo im freien Netz. Wie bilden wir in dieser Welt unsere Meinung? Durch wen oder welche Informationen wird sie geformt und beeinflusst?

Die digitale Welt bietet uns viele spannende Tools um selbst aktiv zu werden. Gemeinsam mit Medienkünstler*innen werden wir kreativ, hinterfragen die Funktionen von Angeboten und Informationsplattformen im Internet und setzen unsere eigenen Projektideen um.

Steigt ein und werdet Gestalter*innen der digitalen Welt!

 

#1 Pocket Stories – Das Gestaltungs-Tool in der Hosentasche

Animations-Workshop mit LWZ und Sebastian Pataki

Smartphones sind weit verbreitet und teils günstig zu haben. Sie erlauben es an jedem Ort digitale Inhalte im Netz zu konsumieren und im vorgegebenen Rahmen Inhalte zu erzeugen. Likes, Shares, Rezensionen, Foreneinträge – aber ist da vielleicht noch mehr möglich? Sind wir im Umgang mit Smartphones und den Inhalten im Netz zu bequem und nutzen gar nicht das volle Potential dieses kleinen Werkzeugs? Im Workshop werden die Funktion des Smartphones als Gestaltungs- und Animations Tool erforscht. Wir lernen einfache, clevere Do-It-Yourself-Lösungen kennen, sowie Möglichkeiten des kreativen Umgangs mit selbst erzeugten oder gefundenen Inhalten. Wir spannen den Bogen von formalen oder technischen Experimenten zum Erzählen von Stories und Aussenden von Botschaften.

 

#2 Welcome to my filter bubble!

Workshop mit Medienkünstlerin Kati Hyyppä

Schon die UN-Menschenrechtserklärung sagt, dass jede*r ein Recht auf freie Meinung hat. Dafür sollten wir Information durch jede Art von Medien und ohne Grenzen suchen und verbreiten können. In einer Zeit in der wir permanent von verschiedensten Medien umgeben sind, könnte man also meinen, dass wir diese grenzenlose Freiheit schon erreicht haben. Das wir aber doch nicht ganz so frei und unbeeinflusst sind, wenn wir uns informieren, haben wir alle schon gehört. Was das aber genau bedeutet, überblickt fast niemand im Detail. Im 2-Tagesworkshop werden wir selbst kritische Medienkünstler*innen und gestalten Installationen für die visionale17 Ausstellung: Wir untersuchen die auf uns persönlich zugeschnittenen Streams auf YouTube und Co, sammeln unsere Hits und Flops und gestalten unsere ganz persönliche „Filterblase“.

 

#3 Soundtracks und produzierte Wirklichkeit

Filmsound-Workshop mit Johannes und Aljoscha van Bebber

Wie klingt Freiheit? Anhand alter Filmklassiker untersuchen wir, wie der Sound von Engagement und Aktivismus produziert wird. Wie klingt eine Revolution im Stummfilm von vor 100 Jahren und wie könnte sie jetzt klingen? Gemeinsam gehen wir auf die Suche: ausgerüstet mit Aufnahmegeräten (ob Profi-Equipment oder Smartphone), auf die Straße, horchen hin, werden kreativ und erschaffen unseren eigenen Soundtrack. Wo finden wir spannende Geräusche? Müssen wir sie selbst machen oder einfach nur genauer hinhören? Mit der auch von Profis eingesetzten Musiksoftware „Ableton Live“ bearbeiten wir Filmausschnitte. Wir untersuchen unsere aufgenommenen Sounds auf ihre Wirkung und finden heraus, was eine Verfremdung und Manipulation der Sounds durch Effekte noch alles bereithält. Was ist „echt“? Geht es überhaupt darum, dass etwas „echt“ ist oder geht es viel eher darum, dass wir etwas über die Welt sagen, wie wir sie sehen?

 

Digitale Welten – Informationen

Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung prägen die Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und führen zu gesamtgesellschaftlichen Veränderungen. Gerade junge Menschen tragen und gestalten den digitalen Wandel in besonderer Weise. Der digitalen Medienbildung, der Vermittlung von kritischen und kreativen Gestaltungskompetenzen für die digitale Gesellschaft, kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu.

Mit Digitale Welten hat das Jugend- und Sozialamt gemeinsam mit „NODE – Verein zur Förderung digitaler Kultur“ ein Format entwickelt, das sich dem Thema „Digitalisierung“ unter dem künstlerischen Zugang annimmt.

Gemeinsam mit der Goethe Universität / Visuelle Kultur als Projektpartner werden neue Formate der Technologievermittlung mittels kreativer und künstlerischer Ansätze für Jugendliche in Frankfurt als Angebote im außerschulischen Bereich entwickelt, erprobt und etabliert.